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Österreichweite Dachsanierungen

Schalendachsanierung

Hyperbolische Betonschalen heizen sich auf über 79 °C auf. Normale Dachpappe sackt dabei ab. Wir sanieren mit Plastomerbahnen, die über 130 °C aushalten.

Wenn die Dachhaut in die Schale rutscht

Die Ursache liegt in der Form. Eine HP-Schale liegt windgeschützt, und die Verglasungen werfen zusätzlich Sonnenlicht auf die Fläche. Dabei entstehen Oberflächentemperaturen von über 79 °C – weit über dem, womit normale Bitumenbahnen rechnen. Die Dachpappe wird weich und sackt in die Schalenmitte ab.

Dort reißen dann die Überlappungen auf, Wasser dringt ein und durchfeuchtet die Dämmung. Beim nächsten heißen Tag verdampft es und hebt die Dachhaut als Blase an. Deshalb genügt es nicht, die Falten zu flicken – die Bahn muss die Hitze aushalten.

DER ABLAUF IN 7 SCHRITTEN

Jeder Schritt ist Teil des Leistungsverzeichnisses in Ihrem Angebot – Sie wissen vorher, was auf Ihrem Dach passiert.

1

Falten und Blasen entfernen

Die aufgeworfenen Falten und Blasen werden weggeschnitten, das Material abtransportiert und entsorgt. Erst danach liegt eine Fläche vor, auf der sich sauber arbeiten lässt.

2

Oberkante aufschneiden und Nagelbohle setzen

Die Dachhaut wird an der Oberkante der Länge nach aufgeschnitten. Eine Nagelbohle aus Holz wird mit Dübeln direkt auf die Betonschale befestigt – der Festpunkt, an dem die neue Dachhaut später hängt.

3

Feuchte Dämmung ersetzen

In der Schalenmitte wird die Dachhaut aufgeschnitten, um die durchfeuchtete Wärmedämmung zu entfernen. Sie wird durch neue Dämmung ersetzt. Nasse Dämmung unter einer neuen Abdichtung wäre ein Schaden, der sich nur verzögert.

4

Voranstrich auftragen

Voranstrich vollflächig als Staubbinder und Haftbrücke für den neuen Aufbau.

5

Erste Lage verlegen

Die erste Lage Dachhaut wird über die neue Wärmedämmung verlegt und an der Oberkante zusätzlich an der Nagelbohle befestigt. Damit kann sie nicht mehr abrutschen.

6

Sichtlage verlegen

Darüber eine 5 mm starke vliesarmierte Plastomerbahn im Flämmverfahren, lagenversetzt und mit Naht- und Stoßüberlappungen. Diese Bahn verträgt über 130 °C, ohne abzusacken. Die helle Beschieferung senkt die Oberflächentemperatur zusätzlich.

7

Anschlüsse und Abläufe

An- und Abschlüsse an den Schalenrändern abdichten und einbinden, Abläufe erneuern, Blechabschlüsse nach Maß. In Sonderfällen wird auch die Sichtlage an der Oberkante zusätzlich mechanisch befestigt.

Was im angebot steht

Sie bekommen ein detailliertes Leistungsverzeichnis. Kein Pauschalpreis ohne Inhalt, sondern jede Position einzeln nachvollziehbar.

VORARBEITEN

ABDICHTUNG

DETAILS & ABSCHLUSS

OPTIONAL DAZU

Warum es auf die Hitzebeständigkeit ankommt

Bei keinem anderen Dachtyp entscheidet die Temperaturbeständigkeit so sehr über die Lebensdauer wie beim HP-Schalendach.

Eine HP-Schale ist nach allen Seiten gewölbt und liegt dadurch weitgehend windgeschützt. Es fehlt die kühlende Luftbewegung, die ein normales Flachdach hat.

Kommt die Reflexion der Verglasungen dazu, steigt die Oberflächentemperatur auf über 79 °C. Das ist der Punkt, an dem herkömmliches Bitumen weich wird und unter dem eigenen Gewicht in die Schalenmitte wandert.

Die Plastomerbahn, die wir verlegen, bleibt bis über 130 °C formstabil. Zwischen den real auftretenden 79 °C und dieser Grenze liegt genug Reserve für die heißesten Tage.

Die Vliesarmierung hält die Bahn in der Form, die helle Beschieferung reflektiert einen Teil der Strahlung und senkt die Temperatur darunter zusätzlich – im Sommer merkt man das auch in der Halle.

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